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Der Sommer 2018 in NRW stand unter anhaltendem Hochdruckeinfluss und war sehr warm und trocken. Eine ähnliche außergewöhnliche Hitzeperiode wurde zuletzt im Juli und August 2003 in Europa verzeichnet, in der Höchsttemperaturen von bis zu 40,2 Grad Celsius im Schatten gemessen wurden. Auch in den Nächten dieser Hitzeperioden fielen die Temperaturen nicht unter 20 Grad Celsius. Allein in Deutschland starben damals ca. 3.500 Menschen an den Folgen der Hitze.

Auch ganz aktuell der April 2019 ist in Deutschland verglichen mit dem vieljährigen Durchschnitt zu warm ausgefallen. Prof. Dr. Gerhard Adrian, der Präsident des Deutschen Wetterdienstes: "Wir können jetzt den Klimawandel live erleben. Der April 2019 ist hierzulande der 13. zu warme Monat in Folge. Das hat es in Deutschland seit 1881 noch nie gegeben." (Quelle: Deutscher Wetterdienst)

Um vorzeitige, hitzebedingte Sterbefälle zu verhindern, sollen Präventionsprogramme entwickelt werden. Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) als Leitstelle für den Öffentlichen Gesundheitsdienst in NRW hat die Aufgabe:

  • untere Gesundheitsbehörden bei bevorstehenden Hitzewellen zu benachrichtigen,
  • mögliche gesundheitliche Auswirkungen aufzuzeigen,
  • Tipps zum Gesundheitsverhalten auf dieser Website bereit zu stellen.

Aktuelle Informationen zum derzeitigen Stand der Hitzewarnungen sowie Hinweise auf Gefahren und einfache Schutzmaßnahmen, die Sie treffen können, finden Sie auf den folgenden Seiten.



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