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Älteres Paar sonnt sich
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Die sogenannten "gefühlten Temperaturen" werden vom DWD mit einem speziellen Modell berechnet. Informationen dazu erhalten Sie unter:
Klima-Michel-Modell

(Deutscher Wetterdienst)

Hitze

Die Hitzewelle 2003 forderte europaweit schätzungsweise 20.000 Menschenleben, davon etwa 7.000 in Deutschland. Im Zuge der globalen Erwärmung werden thermische Extreme wie im Juli/August 2003 vermutlich auch in Zukunft Europa heimsuchen und große Belastungen für die Umwelt und Gesundheit mit sich bringen.

Im internationalen Rahmen wurde bisher keine einheitliche Definition zu Hitzewellen formuliert. In den USA wird eine Periode von über drei Tagen mit Temperaturen von mind. 32,5° C als Hitzewelle bezeichnet, in Deutschland gibt der Deutsche Wetterdienst Hitzewarnungen bei gefühlten Temperaturen von 32° C (starke Wärmebelastung) und 38° C (extreme Wärmebelastung) heraus.

Hitzeperioden im Frühsommer können eine stärkere Belastung darstellen als im Spätsommer, wenn bereits eine gewisse Anpassung stattgefunden hat.

(Quellen: Peter von Wichert, AWMF (2004): Gefährdung durch atmosphärische Hitzewellen; Tom Kosatsky (2005): The European Heat Waves; WHO (2004); Fünftes Zukunftsforum: Instrumente für eine schnelle Entscheidungsfindung in Krisensituationen)


Weitere Informationen zum Thema Hitze finden Sie auch unter:



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